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Hauptbahnhof Berlin
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Imposante Schnittstelle für das moderne Europa 1871 wurde der Lehrter Bahnhof als einer von mehreren Berliner Kopfbahnhöfen eingeweiht – mit einem repräsentativen Empfangsgebäude in der Formensprache der Antike und Renaissance. Filigran, großzügig und lichtdurchflutet, so präsentiert sich 135 Jahre später der neue Hauptbahnhof Berlin. Nach dem Entwurf des Architekten Meinhard von Gerkan und seines Hamburger Büros Gerkan, Marg & Partner, gmp, entstand eine neue "Schnittstelle im zusammenwachsenden Europa". Den Fokus bildet das Stahl-Glas-Dach: Die Hightech-Konstruktion wurde computergestützt entworfen und gefertigt. 23 stählerne Dachbinder schlagen einen 16 Meter hohen und 59 bis 68 Meter weiten Bogen. Dabei gleicht kein Glaselement dem anderen, da die Bahnhofshalle in einer Kurve verläuft. Die Halle selbst wird durch zwei 46 Meter hohe Gebäude eingerahmt, die bügelartig die Stadtbahn überspannen und den Bahnhof als zentrale Verkehrskreuzung betonen. Insgesamt entstanden 70.000 Quadratmeter Geschossfläche, darunter 15.000 Quadratmeter allein für Handel und Gastronomie. AuftragsmerkmaleGanzheitlich offene Gestaltung Als repräsentativer Eingang mehrerer Geschäfte in der Galerie- und Shopping- Zone – etwa der Parfümerie Douglas – macht das automatische DORMA Schiebewandsystem HSW-EM auf sich aufmerksam. Auch die DB-Reisezentren mit ihren gebogenen Gläsern greifen auf dieses System zurück, das sich elegant in die offene Architektur des Bahnhofs einfügt. In die DB-Lounge wurde die automatische Fluchtwegschiebetür FST-G/CS aus Glas mit filigranem Rahmen integriert, die die exklusive Optik abrundet. |
Projektdaten
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