Vanity Opera

Einkaufen im 21. Jahrhundert ist mehr als nur Konsum 

Weltweit werben immer mehr Städte mit faszinierenden Shopping-Malls für sich, in denen Produkte eindrucksvoll inszeniert und alle Sinne der Besucher angesprochen werden. Darüber hinaus machen integrierte städtebauliche Projekte auf sich aufmerksam, die neben Einzelhandels-, Gastronomie- und Freizeitangeboten auch Wohn- und Geschäftskonzepte umfassen. Ihre besondere Anziehungskraft erhalten die modernen City-Komplexe durch einen gekonnten Mix aus hochwertigem Material, kreativem Design und außergewöhnlicher Architektur. Nicht zuletzt in den osteuropäischen Staaten sind die urbanen Erlebniszentren auf dem Vormarsch. So etwa in Russlands ehemaliger Kapitale St. Petersburg: In der Stadt an der Newa boomen Wirtschaft und Investitionen. Allein in den letzten fünf Jahren stieg die Kaufkraft um rekordverdächtige 87 %. Beste Voraussetzung für ein faszinierendes und exklusives Shopping-Center der neuen Art.


Das Shopping-Center „Vanity Opera„: Luxusartikel in edlem Rahmen

Die 2005 eröffnete Gallery De Luxe „Vanity Opera„ entstand im Auftrag von „Vanity„, dem größten Anbieter von Luxusmarken in ganz St. Petersburg, und orientiert sich an berühmten Vorbildern wie den Pariser Galeries Lafayette oder dem Londoner Harrods. Der nahe dem Newski-Prospekt, der städtischen Hauptstraße, gelegene Komplex ist mit seiner imposanten Glasfassade einer von nur wenigen strukturellen Glasbauten landesweit. Die Architekten Mark Reinberg und Andrey Sharov standen dabei vor der besonderen Herausforderung, das neue Gebäude mit seiner postmodernen Anmutung möglichst harmonisch in das Gesamtbild des Platzes einzufügen, der von der historischen Kulisse der Kasaner Kathedrale bestimmt wird: Der imposante, klassizistische Kirchenbau, errichtet zwischen 1801 und 1811 nach Plänen des Architekten Andrej Woronichin, ist ein Höhepunkt der St. Petersburger Haupt-Flaniermeile.

Freies Spiel von Glas und Stahl

Angesichts dieser berühmten Nachbarschaft entschieden sich die Architekten bei ihrem Entwurf für die Gallery De Luxe „Vanity Opera„ ganz bewusst für eine kontrastreiche, moderne und
transparente Gestaltung. So wird das Einkaufszentrum ganz von seiner gläsernen Fassade bestimmt. Die wie in einer Galerie verlaufenden, durch das Glas sichtbaren Rolltreppen und tunnelartigen Gänge verbinden die einzelnen Stockwerke miteinander. Das „Vanity Opera„ erinnert damit an das Centre Pompidou in Paris.


Auftragsmerkmale


Offenheit und Weite

Passend dazu wurden für die Fassade DORMA RODAN Spider- und Zugstabsysteme verwendet, welche die Offenheit und Weite des Gebäudes unterstützen. Mit ihrer speziellen Lagerung berücksichtigen die RODAN Zugstäbe die besondere Flexibilität des Werkstoffs Glas und geben ihm ausreichend Bewegungsfreiraum. Hohe Spannungen werden damit vermieden. Leistungsstark sorgen währenddessen die DORMA ED 200 Drehflügeltürantriebe für reibungslosen Bewegungsfluss. Durch sein leichtes Spiel von Glas und Stahl und seine filigrane Transparenz setzt das Luxus-Shopping-Center für Russland neue, zukunftsweisende Maßstäbe – und führt zugleich die lange Tradition erlesener Baukunst fort, die die einstige Zarenstadt so einzigartig macht.

Projektdaten
Projekt Vanity Opera
Architekt Mark Reinberg & Andrey Sharov
Standort St. Petersburg